Zentrale Sprachstörungen

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In der Patholinguistik werden zentrale Störungen des Sprachbesitzes sowie zentrale Störungen des Spracherwerbs unterschieden. Weiter unterteilt man diese in organisch und nicht-organisch bedingte Störungen.

 

Sprachbesitz

Unter organisch bedingte zentrale Störungen des Sprachbesitzes fällt beispielsweise die Aphasie, die Agraphie, die Dysarthrie und Sprachstörungen bei seniler Demenz, Morbus Alzheimer, multipler Sklerose,Parkinson- und Wernicke-Korsakow-Syndrom, Epilepsie. Nicht-organisch bedingte Ursachen für eine zentrale Störung des Sprachbesitzes sind bei Gesunden Versprecher und sprachliche Ausfälle unter Stress, Müdigkeit oder Alkohol, wohingegen nicht-organisch begründbare Störungen bei Kranken erkennbar sind an psychotischen und neurotischen Sprachstörungen, Stottern, Schizophasie, Sprachstörungen im Traumeetc.

Spracherwerb

Untersucht man Sprachstörungen in Bezug auf den Spracherwerb lassen sich ebenfalls nicht-organisch bedingte Störungen (z. B. Sprachentwicklungsverzögerung, primäre Legasthenie, Mutismus) und organisch bedingte Störungen (z. B. Sprachentwicklungsbehinderung, sekundäre Legasthenie, Sprachstörungen bei Oligophrenie, Down-Syndrom) differenzieren.

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